„Grundpositionen offener pädagogischer Arbeit“

Klaus Klattenhoff  •  Reinhard Pirschel  •  Axel Jan Wieland (Hrsg.)

Hier sind Texte zusammengefasst worden, die in den Bänden »Das Kind zur Rose machen« und »Ein Haus für alle Kinder« 1999 und 2001 zur Offenen Pädagogik herausgeben wurden. Damit wird ein Nachdruck der Beiträge vorgelegt, welche die Grundlagen dieser pädagogischen Arbeit beschreiben.

Sie sind heute so aktuell wie am ersten Tag ihrer Veröffentlichungen. Der Offene Kindergarten will »das Kind zur Rose machen«. Diese Metapher, die dem wunderschönen und pädagogisch bedeutsamen Klassiker »Der kleine Prinz« von Antoine de Saint-Exupéry entlehnt wurde, steht für ein neues Bild vom Menschen und dem Umgang mit dem Menschen selbst.

Es geht darum, jedes Kind in seiner Unverwechselbarkeit anzunehmen. Es geht um die Entwicklung von Eigenständigkeit und Bildung individueller Persönlichkeiten. Die Ethik des Ändernwollens wird abgelöst von einer Ethik des Verstehens.

Der offene Kindergarten will »Ein Haus für alle Kinder« sein. Es ist eine Pädagogik, die jedes Kind mit seiner Einmaligkeit und Einzigartigkeit in den Mittelpunkt seiner pädagogischen Überlegungen stellt. Damit wird ausgeschlossen, dass Kinder ausgesondert werden.

Diese Pädagogik der Nichtaussonderung mit ihren vielen Facetten war Inhalt des 2. Oldenburger Kongresses des offenen Kindergartens.

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